Eine Klassenarbeit - Waldschule-Oberhausen.de


Bericht einer Grundschulklasse über die Exkursion mit unserer Waldschule


Am Montag, den 22.03.2010, haben wir zusammen mit der Klasse 4c einen Ausflug zur Waldschule Hühnerheide im Ravenhorst gemacht.


Hier sehen wir die wichtigsten Regeln für das Verhalten im Wald:


Schützt unseren Wald!
Dazu gehört selbstverständlich, dass wir den Wald nicht verschmutzen! Abfälle werden natürlich nur in dafür vorgesehene Müllbehälter geworfen oder wieder mitgenommen.


Außerdem sollten wir im Wald immer leise sein, denn hier ist der Lebensraum vieler Tiere, die wir sonst stören würden.


Auf den Wegen bleiben!


Hunde müssen unbedingt an der Leine geführt werden! (weil sie ansonsten z. B. Rehe erschrecken oder sogar jagen würden)


Im Wald herrscht absolutes Rauchverbot!
Es wird nicht nur die Umwelt verschmutzt, sondern es besteht auch die große Gefahr, dass ein Waldbrand entsteht.


Wir haben in der Waldschule einige tolle Dinge über unsere Wälder und die Tiere darin gelernt.
Herr Rudolph erklärte uns, welche Tiere in unseren Wäldern leben. Da wäre z. B. der Fuchs.
Außerdem gibt es bei uns auch viele Rehe zu sehen. Sie sind sogar recht zahm und lassen sich von Waldspaziergängern, die sich ruhig verhalten, beobachten und fotografieren.
Bei einer Rehfamilie heißt der Vater Bock, die Mutter Ricke und das Kind Rehkitz.


Herr Rudolph hat uns auch die Unterschiede zwischen Feldhasen und Wildkaninchen erklärt. Der Feldhase ist größer und hat bedeutend längere Beine und Ohren als das Kaninchen.
Die Jungen des Feldhasen werden in einer Grasmulde geboren, können sofort sehen und haben sofort ihr Fell.
Die Jungen des Wildkaninchens hingegen werden in einem Erdloch geboren, sind vollkommen nackt und können auch nicht sehen. Erst nach ca. 14 Tagen öffnen sie ihre Augen. Dann beginnt auch spärlich ihr Fell zu wachsen. Aber man sieht sie schon draußen herumlaufen.


Herr Fürbaß sprach mit uns über die verschiedenen Vogelarten, die wir hier in Deutschland haben.
Da gibt es z. B.:
  • Das Goldhähnchen als kleinste Vogelart.
  • Den Seeadler als größten Vogel in Deutschland.
  • Den Wanderfalken als schnellsten Vogel, der bis zu 300 km/h schnell sein kann.
  • Der Kuckuck als einziger Vogel, der seinen eigenen Namen rufenkann und seine Eier in fremde Nester legt.
  • Den Uhu als größte Eulenart.
  • Die Nachtigal als schönste Sängerin aller Vögel, die meistens in der Nacht aktiv ist.



Außerdem sind noch weitere Vogelarten genannt worden:
Buchfink, Amsel, Blaumeise, Kohlmeise, Dompfaff, Spatz, Kleiber, Eisvogel, Neuntöter, Zaunkönig, Rotkehlchen, Schwalben, Raben, Elstern, Specht, Buntspecht, Tauben, Enten, Gänse, Schwäne und viele mehr.


In der ganzen Zeit, in der Herr Rudolph und Herr Fürbaß erklärten, haben wir ihnen aufmerksam zugehört und versucht ihre Fragen zu beantworten.
Anschließend machten wir eine Frühstückspause und sammelten Kräfte für unseren Spaziergang durch den Wald.
Geführt wurden wir von Herrn Lummer und Herrn Fürbaß.
Zunächst kamen wir am alten Forsthaus vorbei. Es ist 1710 erbaut worden und wird heute immer noch bewohnt. Allerdings wohnt hier nicht mehr der Förster.


Im Wald gibt es einige Tümpel. Sie sind durch Bombeneinschläge im Krieg entstanden und haben sich anschließend mit Regen- bzw. Grundwasser gefüllt.


An der Schutzhütte am Hirschweg hat Herr Fürbaß mit uns einen Wettbewerb gemacht. Er meint, wir seien die bisher gößte Gruppe, mit der er dieses Experiment durchgeführt hat.
Wir sollen eine Minute lang absolut still sein, unsere Augen schließen und uns nur auf die Geräusche der Natur konzentrieren.
Experiment geglückt! Herr Fürbaß war begeistert, dass 35 Kinder so still der Natur lauschen können.

 



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